Das Fleisch vom Wasserbüffel

Die aus Asien stammenden Büffel beeindrucken durch ihr Aussehen. Ihr schwarzes Haarkleid mit den gekrümmten Hörnern lassen die Tiere mächtig und furchtlos wirken. Die majestätischen Vierbeiner bevorzugen feuchte Landschaften mit angrenzendem Gewässer. Unsere Moorflächen in und rund um Neu Wulmstorf eignen sich ideal für die Haltung der schwarzen Kolosse. Eine weitere äußerliche Besonderheit bei unseren Büffeln ist unser Zuchtbulle Matscho, der einen weißen Kopf hat und dieses Genmaterial auch weiter vererbt. So kamen in den letzten beiden Jahren viele Kälber mit weißen Körperstellen zur Welt, beispielsweise an Kopf, Füßen oder dem Schwanz.

Anders als unsere Charolais-Rinder fordern die Wasserbüffel Streicheleinheiten von uns ein. Einige von ihnen lassen sich dabei auch komplett fallen, so dass der empfindliche Bauch gekrautl werden darf.

Aufgrund ihrer physiologischen und anatomischen Besonderheiten ist der Wasserbüffel in der Lage enorme Mengen an Grobfutter wie Heu und Silage zu verwerten. Durch eine bessere Futterumwandlung können sie mehr Energie aus dem Futter gewinnen. Daraus ergibt sich, dass das Fleisch der Büffel fettarmer, cholerterinärmer und zugleich proteinreicher ist als normales Rindfleisch. Der Geschmack des Fleisches ist typisch nach Rind mit einer wildaromatischen Note.

Durch unsere extensive Haltung in Kombination der natürlichen Lebensweise und mit dem Verzicht auf Kraft- und Zusatzfutter wachsen unsere Tiere langsamer und dies spiegelt sich in der Zartheit und der Schmackhaftigkeit des Fleisches wider.

 

 

 

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© Gerhard Meyer